Sonntag, 15. Oktober 2017

... zurück auf Curacao

Nach vier ereignis und -arbeitsreichen Monaten in Deutschland sind wir wieder zurück auf unserer Murada. Obwohl wir die Zeit mit Familie und Freunden in vollen Zügen genossen haben, sind wir auch wieder froh, unser so viel ruhigeres und entspannteres Leben in der Karibik aufnehmen zu können.
Wir liegen in "spanish water", einer geschützten Lagune auf Curacao.

Etwa 70 km von Venezuela entfernt liegt Curacao im südlichen Teil des karibischen Meeres und außerhalb des Hurrikangebietes. Curacao gehört neben Aruba und Bonaire zu den ABC Inseln. Curacao ist autonomes Land innerhalb der Niederlande. Hier wird holländisch, spanisch, papiamento und englisch gesprochen. Neben der karibischen Sonne, zahlreichen Stränden und einer bunten Unterwasserwelt lockt Curacao mit einem bunten Völkergemisch und einer reichhaltigen Kultur.
Die Hauptstadt Wilhemstadt ist Weltkulturerbe der Unesco. Mit ihren in leuchtenden Farben bemalten Häusern, dem schwimmenden Markt der Venezulaner, der alten und neuen Markthalle, prächtigen Kolonialbauten, Forts, Museen, Restaurants, Cafes und Bars eine Stadt voller Leben.

Wir fahren mit dem öffentlichen Bus von unserem Ankerplatz in "spanish water" ins Zentrum von Wilhemsstadt. Auf dem Markt beginnen wir mit einem einfachen Kaffee unter Einheimischen den Tag, kaufen frisches Obst und Gemüse von den im Hafen liegenden Booten aus Venezuela, besichten das Fort und erfreuen uns immer wieder an der Königin-Emma Brücke. Diese Brücke (erbaut 1879-1898) verbindet den Stadtteil Punda mit Otrabanda und öffnet unkompliziert und ohne lange Wartezeiten, wenn ein Schiff von draußen in die Sintanna Bucht ein- oder ausfahren möchte. Die gesamte Brücke schwingt dann zur Seite, weshalb die Brücke auch liebevoll swinging old lady genannt wird.
Die Brücke öffnete auch für uns, als wir von der Marina zur Lagune fuhren, aber nur soweit, dass wir gerade an ihrer Seite hindurch passten. Wenn die Brücke komplett zur Seite schwingen muss, weil ein Containerschiff passiert, gibt es für die Fußgänger eine kostenlose Fahrt mit der Fähre, Ponchi genannt. Die großen Schiffe überragen dann um ein Vielfaches die an den Ufern stehenden Häuser und passen auch unter der Königin-Juliana Brücke hindurch, die mit 56 Metern eine der höchsten Brücken der Welt ist. Zu gerne verweilen wir an dieser zentralen Stelle und es wird nie langweilig.






Infos: Bus von spanish water nach Wilhelmstadt Busbahnhof 1.70 Gulden
Hauptpost beim Markt in Wilhelmstadt: Kosten für 1 Paket 1,5 kg nach DE ca. 29 Gulden
DHL Postversand mit Empfangsbestätigung, Verfolgercode und innerhalb von 2-3 Tagen 1 Paket von 1,5kg nach DE 145 Gulden
DHL Poststelle im Stadtteil Pond, erreichbar mit Minibus ab Busbahnhof 2,70 Gulden
Umrechnungskurs: 1 € = 2,2 NLG