Montag, 21. Oktober 2019

Washington D.C.




Nahtlos lässt sich unser Geschichtskurs in Washington D.C. fortsetzen.

Das Washington Monument, ein 169m hoher Marmor Obelisk zu Ehren des 1. Präsidenten George Washington ist nicht zu übersehen. Wir radeln über die National Mall, vorbei am World War II Memorial, Lincoln Memorial und dem Vietnam Veterans Memorial. Das Weiße Haus ist großflächig abgeschottet. Aus sicherer Entfernung dürfen wir einen Blick darauf werfen.

Wir nehmen an einer Führung durchs Capitol (Tickets online reservieren) teil, besuchen die Library of Congress mit wunderbaren Deckengemälden und Wandvertäfelungen. Hier ist die Gutenberg Bibel beheimatet.

Den darauf folgenden Regentag nutzen wir zum Museumsbesuch. Die Auswahl fällt schwer. Es gibt 7 Museen auf der Mall und der Besuch ist kostenlos. Wir entscheiden uns für den Besuch des National Museum of African American History and Culture (großer Andrang, Tagesticket um 6:30 Uhr früh online buchen, schnell vergriffen). Trotz des Onlinetickets stehen wir im strömenden Regen noch eine halbe Stunde in der Warteschlange. Aber der Einsatz lohnt. Hier geht es um die Sklaverei, den Kampf um Gleichberechtigung, Gesellschaft und Kultur der Afroamerikaner früher und heute. In unseren Augen eine gelungene Aufarbeitung der noch nicht allzu fernen Vergangenheit.

Es bleibt uns noch Zeit für ein zweites Museum. Wir entschließen uns für das National Museum of American Indian. Das Gebäude aus gelbem Naturstein, die geschwungenen Formen, Wasser und Steine umgeben von viel Grün sprechen uns an. Drinnen finden wir in angenehm ruhiger Atmosphäre interessantes über die Kultur der Ureinwohner. Uns fehlt in diesem Museum die geschichtliche Aufarbeitung der Vergangenheit der verschiedenen Indianerstämme vor und nach der Eroberung des Kontinents durch die Neuen Siedler.

Erst am Ende unserer Rundreise im Cherokee Naturreservat in den Bergen werden wir ein Museum finden, das die Geschichte der Cherokee Indianer in würdiger Weise wiedergibt.